Sozialengagement bleibt Schwerpunkt

Kolpingsfamilie zog mehrjährige Bilanz - „Blick auf die Zeichen der Zeit“

Der Vorstand der Kolpingsfamilie Denzlingen (von links): Peter Eisenberger, Dietmar Welte, Franz Mayer, Wolfgang Humpfer, Veronika Scherzinger, Gabi Panterodt.
Der Vorstand der Kolpingsfamilie Denzlingen (von links): Peter Eisenberger, Dietmar Welte, Franz Mayer, Wolfgang Humpfer, Veronika Scherzinger, Gabi Panterodt.

 
„Die Zeichen der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist“. Dieses Wort des Gründers der Kolpingsfamilien, Adolph Kolping, stand im Mittelpunkt der Generalversammlung der Denzlinger Kolpingsfamilie am Freitag, 15. März 2019.. Wolfgang Humpfer als Sprecher und Gemeindereferentin Veronika Scherzinger als Geistliche Leiterin zogen  Bilanz.

Lothar Panterodt in seiner Funktion als Vorsitzender des Kolping-Regionalverbandes galt ein besonderer Gruß, der seinerseits auch die Arbeit in Denzlingen würdigte. Seit einigen Jahren hat sich die Kolpingsfamilie einen besonderen Schwerpunkt gesetzt: das soziale Engagement in der Gemeinde und durchaus auch weit darüber hinaus, zum Beispiel in Burundi in Afrika. Bereits vor vielen Jahren, ehe man in den Gemeinden „Grüne Tonnen“ zum Einsammeln von Altpapier und Glascontainer aufstellte, um Flaschen zur Wiederverwertung zu sammeln, war die Denzlinger Kolpingsfamilie alljährlich mehrfach unterwegs, um Altpapier und Flaschen zu sammeln. Mit dem dadurch erwirtschafteten Geld wurden viele Projekte unterstützt, unter anderem ein Kinderheim in Andheri in Indien.

Trotz der Grünen Tonnen sammelt die Kolpingsfamilie auch heute noch zweimal im Jahr zusammen mit Jugendgruppen Altpapier,  - so zum Beispiel wieder am Samstag dieser Woche! - wobei mit dem erwirtschafteten Geld zu 70 Prozent die örtliche Jugendarbeit und zu 30 Prozent andere Sozialprojekte gefördert werden. In Denzlingen unterstützt die Kolpingsfamilie vor allem Familien mit geringem Einkommen, oft Alleinerziehende und andere Personen, von deren Situation man durch Mitarbeiter des Ausschusses Caritas und Soziales der Kirchengemeinde an der Glotter Näheres erfährt.

Sehr dankbar ist die Kolpingsfamilie natürlich auch für jede finanzielle Unterstützung aus privater Hand, auch von Firmen und durch die Kirchenbehörde, die bei entsprechend begründeter Projektdarstellung Zuschüsse erteilt. So ist die Kolpingsfamilie in der Lage, verschiedene Sozialprojekte zu unterstützen, zum Beispiel am Palmsonntag, wenn man im Gemeindesaal eine Frühlingssuppe verteilt. Große Freude bereitet man vielen Familien, wenn die Kolpingsfamilie in Kooperation mit dem Ausschuss Caritas und Soziales zu einem Besuch im Zoo in Basel oder in Karlsruhe einlädt. Letztes Jahr konnte man bereits zum dritten Mal das Projekt „Ferienfreude im „Mach Blau“ starten, wobei 51 Kinder und Jugendliche mit erwachsenen Begleitpersonen aus 20 Familien unterstützt wurden. Veronika Scherzinger konnte speziell darüber in ihrer Funktion als Geistliche Leiterin und als engagierte Mitarbeiterin im Caritas-Ausschuss ausführlich berichtem.

Bereits seit zehn Jahren wird die Kolpingsfamilie im Herbst dieses Jahres wieder Familien mit kleinen Kindern bei freiem Eintritt (Spenden sind natürlich immer willkommen) zu einem Gastspiel der Freiburger Puppenbühne im Gemeindesaal von St. Jakobus einladen.  Ebenfalls schon seit mehreren Jahren werden junge Familien zu einem Auftritt der Märchenfee Alex Zane eingeladen, wobei zuletzt  35 Kinder  und 30 Erwachsenen in den Gemeindesaal kamen. Und nicht zuletzt freut man sich seit Jahren immer, wenn man etlichen Familien kostenlos einen Christbaum zu Weihnachten geben kann, wobei die Bäume von Familien mit Waldbesitz in Glottertal und Heuweiler gespendet werden.

Es gebe nach wie vor viel zu tun, betonen Veronika Scherzinger und Wolfgang Humpfer und bekommen angesichts der beschriebenen Projekte viel Beifall aus den Reihen der Mitglieder. Das Vorstandsteam gibt den Dank aber sofort und gerne weiter an mehrere ehrenamtlich tätige Frauen und Männer, die sich zur Mitarbeit an verschiedenen Projekten bereit zeigen, die sicher auch in Zukunft in der Gemeinde gefragt sein werden. Das Kolping-Wort „Die Zeichen der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist“ muss also nur mit wachen Augen verfolgt werden, ist aus den Reihen des Vorstandes der Kolpingsfamilie zu hören.

Die Teilnehmerrunde bei der Mitgliederversammlung am  15. März 2019
Die Teilnehmerrunde bei der Mitgliederversammlung am 15. März 2019