Große Trauer um Adolf Schulz

Adolf Schulz verstarb im Alter von 80 Jahren.
Adolf Schulz verstarb im Alter von 80 Jahren.

 
„Künftig in unseren Erinnerungen und Herzen da“ - Kolpingsfamilie verliert einen treuen Mitarbeiter

Für seine Frau Annemarie und alle Angehörigen und Freunde völlig überraschend verstarb Adolf Schulz am Donnerstag, 22. Mai 2018, im Alter von 80 Jahren. Trauer, Tränen und allseits große Betroffenheit löste die Todesnachricht bei allen Menschen aus, die den Verstorben näher kannten, und das waren in Denzlingen sehr viele, nicht nur in der Kolpingsfamilie, in der er sich über 40 Jahre lang vorbildlich engagierte und die dem Verstorbenen bei der Trauerfeier am 29. Mai in der evangelischen Georgskirche das letzte Geleit gaben.

Adolf Schulz stammte aus Denzlingen und war über 50 Jahre verheiratet mit seiner Frau Annemarie, Vater von zwei Töchtern und Großvater von vier Enkeln. Im Sinne seines immer sehr verehrten geistigen Vaters und Gründers der Kolpingsfamilie, Adolf Kolping, lebte er buchstäblich nach dessen Leitspruch „Die Tat ziert den Mann“. Er war nämlich kein Mann vieler Worte  und keiner, den man lange bitten musste, wenn man seine Hilfe benötigte. Vielmehr war er stets da, vor allem freilich für seine geliebte Familie, aber nicht viel weniger für alle Menschen, die in ihm immer einen Mitmenschen erleben durften, wie man sie heute in der öffentlichen Darstellung nur selten erlebt. Es war nämlich vor allem seine oftmals erfahrene Hilfsbereitschaft oder „Sozialkompetenz“, die alle Menschen schätzten und die ihn letztlich so liebenswert machte. Immer hat er einen Weg gefunden mitzuhelfen und Verantwortung zu übernehmen. Wer ihm bei unterschiedlichsten Anlässen begegnete und mit ihm arbeitete, spürte stets auch seine Freundlichkeit und Herzlichkeit.

„In Liebe und Dankbarkeit“ nehmen daher seine Frau und seine Töchter Sabine und Kerstin mit ihren Familienangehörigen und alle Mitglieder der Denzlinger Kolpingsfamilie Abschied von Adolf Schulz, mit dem sie im Oktober vergangenen Jahres im Rahmen einer gemeinsamen Geburtstagsjubilarsfeier im kleinen Gemeindesaal von St. Jakobus seinen 80. Geburtstag feierten. 

Seit einigen Jahren war er auch Mitglied einer achtköpfigen Laufgruppe, „G 8“ genannt, die sich zu einem engen Freundeskreis entwickelte, der noch im Mai eine gemeinsam eine Städtetour nach Leipzig unternahm. Dass Adolf nun nicht mehr dabei sein wird, können sich seine Freunde überhaupt nicht vorstellen.

Der Verstorbene war in seinem Berufsleben ein hochgeschätzter Fachmann als Schreiner, der auch als Kunstschreiner ungezählte besonders wertvolle Möbelstücke bearbeitete. In der Kolpingsfamilie war er immer ansprechbar, wenn Mitarbeit bei vielen Veranstaltungen gefragt war. Beim Aufbau des Altares an Fronleichnam, beim Aufstellen des Christbaumes oder als Mitarbeiter beim Thekendienst anlässlich des Pfarrfestes und bei ungezählten anderen Anlässen, wo der Einsatz der Kolpingsfamilie in der Gemeinde gefragt war.

Als evangelischer Christ praktizierte er mit seiner katholischen Frau und der ganzen Familie eine vorbildliche Ökumene, und dies schon seit Jahrzehnten in einem Geist, wie man ihn heute als besonders wertvoll erfährt.