Besucher-Interesse wie nie zuvor

Großer Erzählnachmittag mit der Märchenfee Alex Zane

Denzlingen (hg). Die Kolpingsfamilie lud am letzten Samstag im Januar bereits zum sechsten Mal ein zu einem Erzählnachmittag mit der Märchenfee Alex Zane. Voll besetzt war der kleine Saal unter der Kirche St. Jakobus, wo Kolping-Sprecher Wolfgang Humpfer diesmal neben 45 Kindern auch 40 Erwachsene zählte.

Die Kinder und auch deren erwachsene Begleiter waren begeistert von der Erzählkünstlerin.
Die Kinder und auch deren erwachsene Begleiter waren begeistert von der Erzählkünstlerin.


Humpfer bat nach seinem Grußwort eingangs um eine kleine Abweichung vom eigentlichen Erzählprogramm, um dem Berichterstatter Gelegenheit zu einem Foto mit der Märchenfee inmitten der Besucher zu geben. Danach hieß er alle kleinen und großen Gäste willkommen und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich die Erzählnachmittage mit der Märchenfee Alex Zane ständig steigender Beliebtheit erfreuen.

Familien mit Kindern ab vier Jahren waren wieder bei freiem Eintritt eingeladen, um mit der Märchenfee eine unterhaltsame Stunde zu erleben. Und das, was die jungen Besucher mit ihren erwachsenen Begleitern zu hören bekamen, war wieder Erzählkunst vom Feinsten. „Die Prinzessin im blauen Kristall“ lautete der Titel des Märchens, das Alex Zane erzählte. Dabei las die Deutsche Meisterin der Märchenerzählkunst nicht etwa aus einem alten Märchenbuch vor, sondern erzählte in völlig freier Rede eine spannende Märchenhandlung, nämlich eine Erzählung aus eigener Feder, wie das Alex Zane seit Jahren meisterlich zu tun versteht.

Nicht nur die Kinder sind dabei immer begeistert und sichtlich gefesselt, wenn die Erzählkünstlerin in märchenhaftem Kostüm im abgedunkelten Raum hinter einer am Boden liegenden Lichterkette die auf Bodenkissen sitzenden Kinder in ihren Bann zieht. So war es jedenfalls auch diesmal wieder, wobei die jungen Besucher und deren Eltern oder Großeltern, Tanten und Onkels eine wunderschöne erzählte Welt erlebten, eben typisch märchenhaft.

Auch diesmal waren alle Besucher bereits Minuten vor Beginn an Ort und Stelle und freuten sich nicht nur über die Einladung der Kolpingsfamilie bei freien Eintritt, sondern zeigten sich mit freiwilligen Spenden sehr aufgeschlossen für dieses soziale Engagement der Kolpingsfamilie, die bei fast allen Aktionen jeweils nur um freiwillige Beiträge bittet, um mit dem eingegangenen Geld wieder andere soziale Aktionen durchführen zu können, zum Beispiel Zoobesuche mit Kindern und andere kleine Tagesunternehmungen für Familien, vor allem auch für Alleinerziehende.

Im laufenden Halbjahresprogramm lädt die Kolpingsfamilie am 16. März 17 Uhr in die Kirche St. Jakobus ein, wo „Großeltern beten um Frieden für Kinder und Enkel“. Nach der Papiersammlung am 21. März, um mit dem Erlös andere soziale Projekte zur finanzieren, lädt die Kolpingsfamilie am 5. April zur „Frühlingssuppe“ am Palmsonntag ein, wobei eine gute Suppe für Kinder kostenlos ausgegeben wird.

Die Märchenerzählerin Alex Zane bei ihrem Auftritt bei der Kolpingsfamilie.
Die Märchenerzählerin Alex Zane bei ihrem Auftritt bei der Kolpingsfamilie.

 

„Wertvolles geschieht an der Basis“

Denzlinger Kolpingsfamilie engagiert sich auch künftig auf sozialem Feld

Denzlingen (hg). Zur traditionellen Kolping-Gedenkfeier trafen sich die Mitglieder der Denzlinger Kolpingsfamilie am Samstagabend, 7. Dezember 2019, in der Kirche und im Gemeindesaal von St. Jakobus. Nach einem Gottesdienst mit der Geistlichen Leiterin, Gemeindereferentin Veronika Scherzinger, traf man sich im Gemeindesaal  zum gemeinsamen Abendessen und einer besinnlichen Adventsfeier mit Ehrungen und einer Spendenübergabe.

Die Geehrten beim Kolping-Gedenktag 2019.
Die Geehrten beim Kolping-Gedenktag 2019.


Dass sich seit dem über 60-jährigen Bestehen der Denzlinger Kolpingsfamilie einiges „bewegte“, wurde bereits beim Gottesdienst sichtbar, wo nicht nur mehr als die Hälfte der Besucher Frauen waren, sondern am Altar neben der Gemeindereferentin ausschließlich Mädchen den Ministrantendienst versahen. Kenner wissen natürlich, dass die Kolpingsfailien einst ausschließlich aus Männern bestanden, aus „Gesellen“ in einem „Gesellenverein“. Der Gründungspräses der Kolpingsfamilien, Adolph Kolping (1813-1865), hat in Köln einst junge Arbeiter von der Straße geholt, um ihnen angesichts der zunehmenden Entwurzelung infolge der Industrialisierung eine Heimstätte zu bieten..

Aus dem einstigen „Gesellenverein“ hat sich jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend eine Gemeinschaft von sozial engagierten Frauen und Männern entwickelt, so auch in Denzlingen, wo am vergangenen Samstag mehr als die Hälfte der zu ehrenden langjährigen Mitglieder Frauen waren. Beim Gemeinschaftsgottesdienst in der Jakobuskirche, der von Veronika Scherzinger geleitet wurde – einst war das immer ein Pfarrer als Präses – ging diese auf eine biblische Zukunftsvision ein, wonach in einer „neuen Welt“ alle in Frieden lebten, Menschen ebenso wie Tiere. Eine fast unglaubliche Pressemeldung, wonach im Zoo von Moskau ein Tiger eine ihm als „Lebendfutter“ in den Käfig gesperrte Ziege nicht auffraß, sondern mit ihr friedlich lebte, stand dabei als sehr eingängiges Bild vor Augen. 

Guido Echterbruch (rechts) bei der Spendenübergabe an Wolfgang Humpfer.
Guido Echterbruch (rechts) bei der Spendenübergabe an Wolfgang Humpfer.


Friedliches  Zusammenleben

Eine neue Welt mit der wohltuenden Erfahrung von Gemeinschaft in einer Gesellschaft, wo das friedliche und respektvolle Zusammenleben anscheinend immer weniger gepflegt wird, stand am Ende eines sehr gelungenen Abends, wobei die Geistliche Leiterin betonte, dass „ganz Wesentliches an der Basis, nämlich in den Gemeinden“, geschehe. Zuvor hatte man nach einem Abendessen die Ehrung von 13 Frauen und Männern mit Beifall zur Kenntnis genommen, denen die Geistliche Leiterin zusammen mit Kolping-Sprecher Wolfgang Humpfer eine entsprechende Urkunde des Kolpingwerkes Deutschland überreichte.

 Seit 25 Jahren sind demnach Jens Butter, Guido Echterbruch und  Helmut Kunkler aktiv dabei. Für ihre 40-jährige Zugehörigkeit wurden geehrt: Marianne Gall, Monika Herr, Werner Kunkler, Gisela Notheis, Ingrid Schnatterer, Hilde Schreck und Jutta Schuehle. Auf 50 Mitgliedsjahre können Rudi Reinbold und Rolf Zitzelsberger zurückblicken; Alfred Stech sogar auf 60 Jahre, der sich schließlich namens aller Jubilare sehr herzlich bedankte.

Wolfgang Humpfer lud ein zu einer Bildmeditation mit eindrucksvollen Motiven aus Denzlingen. Schließlich überreichte Guido Echterbruch im Namen der seit 25 Jahren bestehenden „Gruppe Osterfeuer“ eine Spende in Höhe von 500 Euro für das soziale Engagement der Kolpingsfamilie. Seit 25 Jahren bewirtet eine kleine Gruppe nach der nächtlichen Osterfeier vor der Kirche die Besucher, wobei der Erlös nun zum Beispiel diesem Zweck zugeführt wurde.

Veronika Scherzinger als Geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie beim Gottesdienst.
Veronika Scherzinger als Geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie beim Gottesdienst.

Zum Gengenbacher Adventskalender

Denzlingen (hg). Eine kurzfristig anberaumte Adventsfahrt, an der 20 Mitglieder und Gäste der Denzlinger Kolpingsfamilie teilnahmen, führte diese kürzlich mit der Bundesbahn nach Gengenbach. Der berühmte Gengenbacher  Adventskalender stand an diesem Tag im Mittelpunkt des Interesses, wobei man die besonders kreativ gestalteten Fenster des adventlich geschmückten Rathauses mit dem großen Marktplatz bewunderte. Besonders bevorzugt bedient wurden die Besucher aus Denzlingen, weil der Ehrenvorsitzende der Gengenbacher Kolpingfamilie ebenfalls Mitglied der dortigen Kolpingsfamilie – und ein ausgezeichneter Kenner der Stadt ist. Er führte die Besuchergruppe nicht nur durch die Altstadt, sondern zeigte ihnen auch noch das berühmte  Franziskanerkloster von Gengenbach, wo das Bild entstand. Alle Teilnehmer bedankten sich beim Organisator, Peter Eisenberger, für den sehr gelungenen Tagesausflug der Kolpingsfamilie.

25 Christbäume für Familien

Kolpingsfamilie und ACS organisierten Christbaumaktion

Frohe Gesichter gab es bei der diesjährigen Christbaumaktion.
Frohe Gesichter gab es bei der diesjährigen Christbaumaktion.


Denzlingen (hg). Nicht zum ersten Mal organisierte die Denzlinger Kolpingsfamilie zusammen mit dem Ausschuss Caritas und Soziales der Katholischen Kirchengemeinde An der Glotter (ACS) eine „Christbaumaktion“ zugunsten von Alleinerziehenden und Familien mit geringerem Einkommen. Mit Freude konnte man dabei erfahren, dass die Aktion von mehreren Familien mit entsprechenden Waldbeständen unterstützt wurde, nämlich von den Familien Th. Über, Heuweiler, H. Wernet, Biederbach und A. Zehnle Glottertal. 

Zur Freude der Familien gab es dazu sogar auch noch Christbaumschmuck, der unter anderem von Eltern des evangelischen Kindergartens Arche und auch von privater Seite gespendet wurde. Gerne griffen Kinder ebenso wie Erwachsene in eine große Schüssel mit Schokoladenkugeln, die bei der Baumabholung auf dem Platz vor der St. Josefskirche stand.  Sonja Reichert und weitere Mitglieder des Ausschusses Caritas und Soziales, hatten für die Familien obendrein Tee und Gebäck vorbereitet, so dass man bei dieser Gelegenheit auch noch ein bisschen ins Gespräch kam. 

Schließlich wurde den Familien angeboten, die Christbäume nach Hause zu bringen, was von etlichen gerne angekommen wurde. Allen Familien galten die besten Grüße und Wünsche zu Weihnachten. Ebenso allen Spendern und Mitwirkenden bei dieser immer sehr gerne angenommenen vorweihnachtlichen Aktion in der Gemeinde, wobei weder nach Nationalität, Religion oder Hautfarbe gefragt wird. Allein der Mensch, der hier mit in der Gemeinde lebt, steht dabei allein Blickfeld.

 

„Großeltern beten um Frieden für Kinder und Enkel“

Gut besuchte Gebetsstunde der Kolpingsfamilie

Gut besucht war die Gebetsstunde in der St. Jakobus-Kapelle.
Gut besucht war die Gebetsstunde in der St. Jakobus-Kapelle.


Denzlingen (hg). Eine nicht alltägliche Gebetsstunde fand am Montagabend, 28. Oktober 2019, in der Kirche St. Jakobus statt, wo das Motto „Großeltern beten um Frieden für Kinder und Enkel“ zum zweiten Mal in die Tat umgesetzt wurde. Künftig will die Denzlinger Kolpingsfamilie zweimal im Jahreszyklus, nämlich im Frühjahr und im Herbst, dazu einladen, wie Kolping-Sprecher Wolfgang Humpfer eingangs ankündigte.

Zur Gebetsstunde gekommen waren übrigens nicht nur Mitglieder der Kolpingsfamilie, sondern Besucher aus mehreren Gemeinden der Kirchengemeinde an der Glotter. Ein Wort des Gründungspräses Adolph Kolping war als Motto in der Einladung zu lesen: „Über dem Beten vergeht Bitterkeit, ist eine alte Erfahrung, die wohl jeder an sich selber erfahren hat. Welche füreinander beten, können sich unmöglich hassen und befehden. Wenn auf unserer Welt Frieden sein soll, muss auch ich meinen Teil dazu beitragen. Wenn der Frieden im Großen gelingen soll, muss er im Kleinen beginnen.“

Veronika Scherzinger als Geistliche Leiterin ergänzte bei der Gebetsstunde, die von Gudrun Baier an der Orgel musikalisch umrahmt wurde, den Gedanken der Verbindung miteinander, also im privaten und gesellschaftlichen Leben, mit der „Verbindung mit Gott“, die man als Gottesgeschöpf Mensch pflegen solle. An kleinen Stehtischen hinter der „Werktagskapelle“ verweilte man nach der Gebetsstunde noch länger, um sich bei Knabbereien und (nichtalkoholischen) Getränken über eigene Überlegungen zum Thema auszutauschen.

Gudrun Baier an der Orgel der Kirche St. Jakobus. Fotos: Helmut Gall
Gudrun Baier an der Orgel der Kirche St. Jakobus. Fotos: Helmut Gall